DIE HÄUFIGSTEN IRRTÜMER BEI DER AUTHENTIFIZIERUNG VON BANKNOTEN – WAS SIE UNBEDINGT WISSEN MÜSSEN
Falschgeld ist kein Kavaliersdelikt – es kostet die deutsche Wirtschaft jährlich zwischen 5 und 10 Millionen Euro Pfund Sterling. Doch während die meisten Menschen glauben, sie könnten eine gefälschte Banknote auf den ersten Blick erkennen, liegen sie in 68 % der Fälle falsch. Eine Studie der Europäischen Zentralbank (EZB) zeigt: Nur 32 % der Bürger, die eine gefälschte Note in die Hand bekommen, identifizieren sie korrekt. Der Rest gibt sie unwissentlich weiter – und macht sich damit strafbar.
Doch warum scheitern so viele an der Echtheitsprüfung? Weil sie auf Mythen vertrauen, die längst widerlegt sind. Dieser Artikel räumt mit den größten Irrtümern auf – und zeigt Ihnen, wie Sie Falschgeld wirklich erkennen.
—
WARUM DIE MEISTEN BEIM FALSCHGELD-CHECK VERSAGEN
Die EZB analysierte 2022 über 340.000 gefälschte Euro-Banknoten. Das Ergebnis: 72 % der Fälschungen wurden von Laien nicht erkannt, weil sie auf oberflächliche Merkmale vertrauten. Die häufigsten Fehler:
1. **„Die Note fühlt sich komisch an“ – ein trügerisches Gefühl**
Viele glauben, Falschgeld lasse sich am Papier erkennen. Doch moderne Fälscher verwenden in 45 % der Fälle speziell beschichtetes Papier, das sich fast wie echt anfühlt. Eine Untersuchung der Deutschen Bundesbank ergab: Nur 12 % der Fälschungen haben eine deutlich abweichende Haptik. Der Rest fühlt sich täuschend echt an – besonders bei 20- und 50-Euro-Scheinen.
**Was Sie stattdessen tun sollten:**
Konzentrieren Sie sich auf die **erhabene Drucktechnik**. Echte Banknoten haben an bestimmten Stellen (z. B. der Hauptmotiv-Vorderseite) eine spürbare Reliefstruktur. Reiben Sie mit dem Fingernagel über die Buchstaben „BCE ECB EZB“ – bei echten Scheinen spüren Sie eine leichte Erhebung. Bei Fälschungen ist diese oft glatt oder nur schwach ausgeprägt.
2. **„Das Wasserzeichen ist immer sichtbar“ – ein gefährlicher Trugschluss**
89 % der Menschen halten das Wasserzeichen für das zuverlässigste Sicherheitsmerkmal. Doch Fälscher haben längst nachgerüstet: In 63 % der Fälle ist das Wasserzeichen bei Fälschungen vorhanden – aber falsch platziert oder zu schwach. Eine Studie der Bundesbank zeigt: Nur 18 % der Laien erkennen ein falsches Wasserzeichen, wenn es überhaupt vorhanden ist.
**Was Sie stattdessen tun sollten:**
Halten Sie die Note gegen das Licht und prüfen Sie **drei Dinge gleichzeitig**:
– **Position**: Das Wasserzeichen muss exakt im weißen Feld links neben dem Hauptmotiv sitzen.
– **Schattierung**: Echte Wasserzeichen zeigen ein dreidimensionales Porträt mit hellen und dunklen Bereichen. Fälschungen wirken oft flach oder verschwommen.
– **Farbwechsel**: Bei echten Scheinen ändert sich die Helligkeit des Wasserzeichens, wenn Sie die Note kippen. Bei Fälschungen bleibt es meist statisch.
3. **„Der Hologramm-Streifen glitzert – also ist es echt“**
Hologramme gelten als High-Tech-Sicherheitsmerkmal. Doch in 57 % der Fälschungen sind sie vorhanden – nur meist schlecht kopiert. Eine Analyse der EZB ergab: Bei echten Scheinen wechseln die Motive (z. B. das Architekturmotiv oder das Euro-Symbol) **fließend**, wenn man die Note kippt. Bei Fälschungen „springen“ die Bilder oft ruckartig oder zeigen falsche Farben.
**Was Sie stattdessen tun sollten:**
Kippen Sie die Note langsam und achten Sie auf:
– **Bewegung**: Echte Hologramme zeigen eine **kontinuierliche**